Sexualität ist
lernbar

Sexualberatung - Sexualtherapie

Ein befriedigendes Sexualleben ist ein wichtiger Bestandteil des Lebens

Viel mehr Menschen sind von sexuellen Problemen betroffen, als im Allgemeinen angenommen wird. Wir wissen nur nichts davon, weil es so schwer ist darüber zu reden.

Sexuelle Störungen jeglicher Art sind immer ein Verlust und verhindern eine befriedigende Sexualität, was zu seelischen und körperlichen Schäden führen kann, wenn sie nicht rechtzeitig ernst genommen werden. Im schlimmsten Fall können anhaltende sexuelle Probleme sogar die Beziehung gefährden. Deshalb sollten sexuelle Probleme weder ausgehalten noch verschwiegen werden!

 

Hier hilft die Sexualberatung, Sexualtherapie.

Das Gespräch mit einer Fachperson wirkt unterstützend und hilft, die Probleme zu benennen, und dadurch den Leidensdruck zu vermindern. So kann wieder ein lustvollerer Umgang mit der eigenen Sexualität erreicht werden.
Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie Single sind oder in einer Paarbeziehung leben.

Sexuelle Probleme sollten immer ernst genommen und behandelt werden.

Wenig Lust auf Sex

Warum verringert sich die Lust im Laufe der Zeit?

  • Wenn die Anwesenheit des Partners/der Partnerin selbstverständlich geworden ist
  • wenn das Werben nachgelassen hat
  • wenn sich ganz langsam der Alltag in die Beziehung eingeschlichen hat
  • wenn plötzlich die Zeit füreinander fehlt

 

All das, und vieles mehr, können Gründe dafür sein, dass sich Ihre Lust auf partnerschaftlichen Sex verringert hat.

Oftmals ist aber auch die Beziehung sonst völlig in Ordnung und Sie können nicht verstehen, warum es ausgerechnet in der Sexualität nicht klappt. Hier liegen die Gründe tiefer, sind nicht so offensichtlich…

Vorzeitiger Samenerguss / Ejaculatio Praecox

Wie schnell ist "zu schnell"?

Vorzeitiger Samenerguss ist ein weitverbreitetes Problem der männlichen Sexualität.
Etwa jeder 5. geschlechtsreife Mann leidet darunter.

 

Ein zu schneller Samenerguss kann die partnerschaftliche Sexualität stark beeinträchtigen.

Aber, wie schnell ist zu schnell?
Ein Mann mit einer guten Ejakulationskontrolle kann selber bestimmen, wann er "kommt".

In der Therapie lernen Sie durch verhaltenstherapeutische Übungen, Kontrolle über Ihre Ejakulation zu gewinnen.

Erektionsstörung / erektile Dysfunktion

Die Ursachen für Erektionsstörungen sind vielfältig.

Man spricht von einer erektilen Dysfunktion dann, wenn ein Mann über eine längeren Zeitraum in mehr als zwei Drittel der Fälle nicht in der Lage ist, eine für den Geschlechtsverkehr ausreichende Erektion zu bekommen oder aufrechtzuerhalten.

Mit anderen Worten: Der Penis wird nicht hart genug, um in den Körper der Partnerin/des Partners einzudringen oder er erschlafft vorzeitig. Wenn es also ab und zu einfach mal nicht klappt, liegt keine behandlungsbedürftige Störung vor.

Bei Männern im fortgeschrittenen Alter können Erektionsprobleme Symptom einer ernsthaften körperlichen oder psychischen Erkrankung sein. Es ist daher ratsam, sich bei einem Urologen untersuchen zu lassen, um Klarheit über den Gesundheitszustand zu erhalten.

 

Die Ursachen für Erektionsstörungen sind vielfältig.

Rauchen, chronischer Alkoholkonsum, Arteriosklerose und Diabetes, aber auch verschiedene Medikamente haben nachweislich einen sehr grossen Einfluss auf die Erektionsfähigkeit.

Ebenfalls können Lebenskrisen, anhaltender Stress am Arbeitsplatz, Beziehungsprobleme, zu grosser Leistungsdruck, sexuelle Unerfahrenheit und Versagensängste zu einer erektilen Dysfunktion führen.

Bei unter 35-jährigen Männern liegt in fast drei Viertel der Fälle eine psychische Ursache vor, bei den über 50-jährigen sind bei 85 Prozent körperliche Probleme der Grund für Erektionsstörungen.

 

Hilfe finden Betroffene auch bei Sexualtherapeuten.

Eine gesundheitliche Abklärung wird vor oder während der Therapie durch eine medizinische Fachperson ratsam sein. In der Sexualtherapie geht die Arbeit über die gesundheitliche Komponente hinaus, auf die psychische Ebene. Damit ist eine ganzheitliche Sichtweise möglich.

Orgasmusstörungen

Orgasmusstörungen treten weit häufiger auf, als angenommen

 

Verschiedenen Untersuchungen zufolge leiden 72% der Frauen unter Orgasmusstörungen und haben manchmal oder oft Probleme damit. 15% der befragten Frauen hatten noch nie einen Orgasmus.

Orgasmusstörungen kommen bei Männern sehr viel seltener vor. Nur 4% der befragten Männer gaben an, noch nie einen Orgasmus gehabt zu haben.

Diese Zahlen beziehen sich auf Orgasmusschwierigkeiten in der Partnersexualität. In der Autosexualität, beim Sex mit sich selber, haben die wenigsten Menschen Schwierigkeiten einen Orgasmus zu haben.

Sexuelle Gewalt - Ausbeutung in Kindheit und Jugend

Menschen, die in Kindheit, Jugend oder Erwachsenenalter sexuelle Gewalt erfahren haben, kämpfen oft lebenslang mit den Auswirkungen In allen möglichen Lebensbereichen kann sich das Erlebte bemerkbar machen.

 

Im körperlichen Bereich als:

  • Schlafstörungen und Essstörungen
  • wenig bis gar kein Körpergefühl

 

Im emotionalen Bereich als:

  • Ängste und Depressionen
  • Schamgefühle und Schuldgefühle
  • Zweifel an der eigenen Wahrnehmung
  • zwanghaftes Verhalten

 

Im sozialen Bereich als:

  • grosses Misstrauen
  • sich ausgegrenzt fühlen
  • Schwierigkeiten mit der eigenen und der partnerschaftlichen Sexualität

 

Es ist wichtig für Alle, Frauen und Männer, mit diesen Gewalterfahrungen und deren Auswirkungen nicht allein zu bleiben. Das Gespräch mit einer Fachperson ist oft der erste Schritt aus dem Schweigen herauszutreten und das Erlebte zu verarbeiten.